„Lerne zu denken, zu kommunizieren, zu spielen und zu handeln wie ein Pferd –
Du wirst überrascht sein, wie sehr sich Dein Pferd für Dich bemüht!“

Susanne Lohas

Über mich

Seit nunmehr 10 Jahren arbeite ich als Pferdecoach mit ganzheitlichem Ansatz aus Überzeugung und Leidenschaft. Es ist für mich eine sehr berührende und beglückende Arbeit, Mensch-Pferd-Paare auf dem Weg zu einer vertrauensvollen Miteinander zu begleiten. Den Wunsch haben viele Pferdebesitzer, aber man steht sich oft selber zu nahe. Hier ist ein Begleiter hilfreich, der mit etwas mehr Distanz auf die Dinge schaut und zum richtigen Zeitpunkt unterstützend da ist.

Meine Vita:

  • Oktober 2016 Veröffentlichung des zweiten Buches: „Das Geheimnis glücklicher Pferde – was sie wirklich brauchen“, Crystal Verlag
  • Regelmäßiger Besuch von Fütterungsvorträgen bei Frau Prof. Kienzle, LMU
  • Fachbuchautorin März 2015: „Sanfte Fohlenausbildung“ erschienen im Crystal Verlag
  • Autorin von Fachartikeln seit 2013
  • Ausbildung zur Trainerin für den partnerschaftlichen Umgang mit Pferden bei Buchautorin Susanne E. Schwaiger 2007
  • Ausbildung bei Monty Roberts in den USA 2004 – 2005
  • über 30 Jahre Pferdeerfahrung
  • Studium zur Dipl. Betriebswirtin 2000 – 2004; Fachhochschule München
  • Kappzaumlonge & Arbeit an der Hand mit Kathrin Roida Juni 2014
  • 3-tägiges Praktikum bei Klaus Schöneich Mai 2014
  • Longenkurs mit Babette Teschen 2013
  • Lehrgang mit Klaus Schöneich 2013
  • Seminar Riemer Pferde-Forum „Freispringschule“ 2012
  • Dez 2010 bis Juni 2011 Fütterungsberatung für Tierheilpraktikerin Claudia Nehls
  • T-Touch-Seminar bei Peggy Schmah 2009
  • Sonntägliche Morgenarbeit bei Anja Beran 2008
  • Einzelcoachings mit Susanne E. Schwaiger 2008/2009
  • Kurs bei Mark Rashid
  • Kurs „Weidewirtschaft und Futterwerbung“ (Ernte, Konservierung, Fütterung Heulage) am Haupt- und Landgestüt Schwaiganger 2006
  • Fütterungsseminar für Pferde am Haupt- und Landgestüt Schwaiganger 2005

Meine eigene Geschichte – Auszug aus meinem Buch „Das Geheimnis glücklicher Pferde“

Als Siebenjährige durfte ich endlich beginnen, das Reiten zu lernen. In der nahe gelegenen Reitschule herrschte im Reitunterricht, aber auch außerhalb ein sehr rauer Ton. Damals ließ ich dies an mir abprallen, Hauptsache ich konnte bei meinen geliebten Pferden sein. Es kam mir vor wie beim Militär: Sowohl den Pferden als auch uns jungen Mädchen wurden kurze klare Befehle erteilt; gehorchte man, lief alles nach außen hin gut. Aber wagte man es, zu widersprechen, rollte eine Panzerwelle an Aggression über einen her: „Verschwinde!“, und: „Lass dich nie wieder blicken“, waren nur die netteren Formulierungen. Beim Reiten war es ähnlich. Machte ein Pferd nicht das, was von ihm verlangt wurde, hieß es: „Setz dich durch!“, oder: „Zieh ihm die Gerte über den Hintern!“ Einige Pferde hatten nach den Reitstunden richtige Striemen am Hintern oder sogar blutige Stellen von den Sporen. Angst lag immer und zu jedem Zeit-punkt in der Luft. Die meiste Zeit machten wir und die Pferde gehorsam, was uns gesagt wurde. Im Nachhinein tut mir das leid. Aber damals machte ich nur das, was mir die Erwachsenen vormachten. Dieser Umgang war normal. Erst viele Jahre später begann ich zu verstehen, dass es auch anders geht.
So wie viele junge Mädchen hörte ich im Teenageralter für ein paar Jahre auf zu reiten. Die Brutalität reichte mir, aber ich kannte zunächst keine bessere Alternative. Mir war nur klar: So will ich nicht mehr länger reiten. Doch wenn man vom Pferdevirus befallen ist, kommt man selten wieder davon los. So suchte ich mir nach einigen Jahren, ich war damals siebzehn Jahre alt, eine neue Reitschule. Es war ein sehr kleiner Verein mit nur vier Schulpferden. Schon bei den ersten Malen dort spürte ich, dass hier ein anderes Klima herrschte: mehr Ruhe, ein friedlicher, wertschätzender Ton, ein Unterricht, in dem ich viel gelobt wurde. Die Pferde mussten nicht wie in der ersten Reitschule bis zu sechs Stunden am Tag laufen, ein bis zwei Stunden waren die Regel. Wir durften sie mit der Reitlehrerin zusammen putzen und satteln. Ein erstes Kontaktaufnehmen war möglich, bevor man sich in den Sattel schwang. In der restlichen Zeit durften die Pferde gemeinsam auf die Koppel. Zudem hatte jedes Pferd eine Reitbeteiligung, somit eine Bezugsperson und damit nicht so viele unterschiedliche Reiter.
Noch drei bis vier Jahre später durfte ich von einer Stute, die ich als Reitbeteiligung hatte, lernen, was ein achtsamer Umgang mit dem Pferd bedeutet. Damals wusste ich von Pferdepsychologie noch wenig, probierte einfach neue Wege aus und ließ mich überraschen, was passierte.
Diese kleine hübsche Hannoveraner Stute war Headshakerin, und da ich spürte, dass sie das Angebundensein beim Putzen nicht mochte, legte ich ihr den Strick nur über den Hals. Sie stand wie eine Eins und hängte sich nicht mehr ins Halfter. Warum sollte ich sie also nicht unangebunden putzen? Anfangs dachte ich, es sei möglicherweise Zufall, dass sie so brav stand. Doch mit jeder weiteren positiven Erfahrung wuchs mein Vertrauen in sie und ich begann es sogar zu genießen, sie nicht anbinden zu müssen. Ich genoss die Freiwilligkeit, die Aufmerksamkeit und die Zuneigung, die sie mir mehr und mehr zeigte. Sie wieherte mir zu, wenn sie mich von Weitem kommen sah.
Auch Berührungen konnte sie kaum genießen, gleich ob mit Putzzeug oder den Händen. Sie zeigte es deutlich vor allem in der Box, indem sie sich wegdrehte und versuchte, den Berührungen auszuweichen. Ich habe das respektiert, machte keine lange Prozedur daraus und nur das Nötigste. Auch beim Reiten hatten wir einen schönen Draht zueinander. Ich ging mit ihr häufig ins Gelände zum Ausreiten, weil ich merkte, dass ihr das guttat. Mit viel Blut in der Linie hatte sie viel Power und Energie und liebte die langen schnellen Galoppstrecken. Aber sie wartete immer respektvoll, bis ich bereit war und ihr meine feine Hilfe gab, die ihr signalisierte: „Ich bin bereit, jetzt können wir los!“
Im Nachhinein betrachtet und mit meinem Wissensstand von heute kann ich sagen: Wir waren in Harmonie und Einklang, in einem ständigen Dialog, der das gegenseitige Vertrauen ins Unermessliche hat wachsen lassen. Eine wunderschöne Zeit, die ich nie vergessen werde und die mich sehr geprägt hat.

Aber wie kam es zu dieser besonderen Verbindung? …. weiterlesen können Sie in meinem Buch „Das Geheimnis glücklicher Pferde“. Hier können Sie es kaufen.

Meine Leistungen

  • Einzeltrainings für mehr Vertrauen
  • Workshops & Vorträge
  • Telefonische Beratung rund um´s Pferd
  • Verkauf signierter Bücher
  • Artikel schreiben

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Kontakt

Pferdecoaching
Caroline Sperling
Dipl. Betriebswirtin (FH)
Hirschstr. 37
80993 München

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Mobil: +49 (0) 177 – 5 42 66 91

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