Problempferd oder Problem-Mensch?

Pferde, die im Umgang oder beim Reiten nicht funktionieren werden schnell vom Menschen als Problempferd betitelt. Allerdings sind die Probleme oft Haus gemacht, nämlich durch den Menschen: Oft wird z. B. dem Pferd beim Anreiten zu wenig Zeit gegeben.  Reagiert es dann mit Widersetzlichkeit wird es dafür bestraft. Oder die Bedürfnisse des Pferdes werden völlig ignoriert und es soll einfach nur funktionieren. Ein Pferd das 23 Stunden im Stall oder auf einem Mini-Paddock verbringt und sich unter dem Reiter ausbuckelt nennen wir dann Problempferd. Das finde ich eine sehr fragwürdige Ansicht der Dinge.

Aus meiner Sicht wird ein zufriedenes, gesundes Pferd selten zum Problempferd. Das bedeutet, wenn die Bedürfnisse eines Pferdes erfüllt werden und es keine Schmerzen hat, ist das eine sehr gute Basis für eine harmonische Mensch-Pferd-Beziehung. Mehr Informationen findet ihr in meinem Fachbuch: „Das Geheimnis glücklicher Pferde – was Pferde wirklich brauchen“ Das ist DER Ratgeber für eine glückliche Mensch-Pferd-Beziehung!